Broken Heart: Wenn die Seele das Herz lähmt

Das Herz wird stark von Gefühlen beeinflusst, dafür stehen auch Ausdrücke wie „Herzklopfen“, „Herzschmerz“ und „gebrochenes Herz“. Bei Aufregung steigen Blutdruck und Herzfrequenz, der Herzmuskel pumpt stärker, der Herzschlag wird als Klopfen spürbar. Das kann auf Dauer krank machen: Durch ständigen Stress drohen eine Entzündung der Herzarterien, Blutgerinnsel oder Herzinfarkt.

Frauen sind häufiger betroffen als Männer

Besonders starker seelischer Stress wie Trauer oder Liebeskummer kann sogar zu einem akuten Herzleiden führen, dem sogenannten Broken-Heart-Syndrom, auch Stress-Kardiomyopathie oder Tako-Tsubo-Kardiomyopathie genannt. Experten schätzen, dass etwa zwei Prozent aller Menschen, die wegen Herzattacken in die Notaufnahme kommen, ein Broken-Heart-Syndrom haben, 50 Prozent dagegen einen normalen Herzinfarkt. Bei Frauen ist das Broken-Heart-Syndrom häufiger – es macht etwa sechs Prozent der Notfälle aus. Häufig sind Frauen nach den Wechseljahren betroffen.

 

 

Quelle:
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Broken-Heart-Syndrom-Symptome-wie-Infarkt,gebrochenesherz103.html

Die derzeitige Krise aufgrund von Covid-19 ist vor allem für Herzpatienten eine große Herausforderung, da diese Patienten zur Hochrisikogruppe zählen.

Aktuell ist es auch nicht möglich an den Aktivitäten der Herzsportgruppe teilzunehmen und somit aktuelle Fragen zu stellen.

Daher bieten Präsident Roland Weißsteiner und ich MedR. Dr. Gerald Bode in dieser Krisenzeit auf aktuelle Fragen über E-Mail zu antworten.

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