Bluthochdruck: Unterschätzte Gefahr für Frauen

Das Risiko für Bluthochdruck steigt bei Frauen später als bei Männern. Viele Frauen wiegen sich darum im Bezug aufs Herz in falscher Sicherheit, erklärt eine Herzforscherin im Interview.

Schlaganfall oder Herzinfarkt sind zwei der bekanntesten Folgen von Bluthochdruck. Bei der Dauerbelastung der Blutgefäße existieren einige geschlechtsspezifische Unterschiede: Bis zum 45. Lebensjahr erkranken Männer häufiger an Bluthochdruck – der Hypertonie – als Frauen. Diese trifft es in großer Zahl erst nach dem 50. Lebensjahr, also ab den Wechseljahren. Spätestens in der Altersgruppe der Über-70-Jährigen haben die Frauen die Männer beim Bluthochdruck aber überholt. Was bedeutet das für sie? Welche besonderen Risiken kommen mit dem Alter auf die Frauen zu? Fragen an die Herzforscherin Professor Vera Regitz-Zagrosek, Direktorin des Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) an der Charité in Berlin.

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Die derzeitige Krise aufgrund von Covid-19 ist vor allem für Herzpatienten eine große Herausforderung, da diese Patienten zur Hochrisikogruppe zählen.

Aktuell ist es auch nicht möglich an den Aktivitäten der Herzsportgruppe teilzunehmen und somit aktuelle Fragen zu stellen.

Daher bieten Präsident Roland Weißsteiner und ich MedR. Dr. Gerald Bode in dieser Krisenzeit auf aktuelle Fragen über E-Mail zu antworten.

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