Wichtig: Der Tiroler Herzverband "in eigener Sache" |
| Veröffentlicht von Herzverband Admin am 22.02.2011 |
Herzmedizin macht Schlagzeilen. Sie ist spektakulär und steht für die Toptechnologie der Gegenwart. Sie bezeugt die Mächtigkeit von Wissenschaft sowie das oft übermenschlich erscheinende Können der Ärzte. Sie rettet Leben. Ohne Prophylaxe und Rehabilitation allerdings nur bedingt. Doch auch wenn Präventivmaßnahmen den Blick des Publikums nicht so sehr zu fesseln vermögen: Sie bleiben das Fundament einer gesunden Gesellschaft und bestimmen über die Lebensqualität nach der gelungenen Akutbehandlung einer schweren Herz-Kreislauferkrankung. Dem widmet sich der Tiroler Herzverband: Rehabilitation auf Lebenszeit. Effizienter Einsatz für die wiedererlangte Gesundheit der Herzpatienten.
Während kardiologische Spitzenintervention punktgenau, hochspezifisch und schnell handelt, greifen Rehabilitation und Sekundärprävention, also Maßnahmen zur Verhinderung von Wiedererkrankung, in nahezu alle Lebensbereiche ein. Sie sind individuell unterschiedlich und erstrecken sich in der Regel über lange Zeit: bei hohem Bewusstsein für den Wert der wieder gewonnenen Gesundheit „lebenslänglich“. Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit und patientengerechte Kenntnis über neue Wege der Herzmedizin stehen für den Tiroler Herzverband an zentraler Stelle und geben den groß angelegten Herztagen sowie dem 4 mal jährlich erscheinenden Herzjournal ihr Profil.
Moderne Medizin glaubt an keine allheilenden Wundermittel. Und doch scheint es irgendwie doch eines zu geben: Sport. In den letzten Jahren hat internationale sportmedizinische Forschung mit erstaunlicher Deutlichkeit den immensen, umfassend präventiven und rehabilitativen Wert von Sport unter Beweis gestellt – allerdings auch Gefahren aufgezeigt. Das erfordert professionelle Leitung: biomechanisch individuell abgestimmt, vom Kraftaufwand her genau dosiert, technisch korrekt ausgeführt. In den 11 Bezirkssportgruppen des Tiroler Herzverbands trainieren Patienten regelmäßig unter physiotherapeutischer Leitung und ärztlicher Aufsicht. Ziel: höchste Sicherheit und höchste Effizienz. Das Programm umfasst verschiedene traditionelle Disziplinen wie Turnen, Gymnastik, Radfahren, Schilanglauf oder Schwimmen, aber auch „exotische“ Angebote wie Qigong, wörtlich aus dem Chinesischen 气功 übersetzt soviel wie die Fertigkeit, mit der Lebensenergie umzugehen. Das könnte nun aber schon fast der Sinnspruch des Tiroler Herzverbands sein.
So wichtig gesundheitsspezifisches Bewegungstraining auch ist, es bildet nur im Gesamt mit
anderen sekundärpräventiven Maßnahmen optimale Gesundheitserhaltung. Ein wesentlicher
Punkt, bei welchem der Tiroler Herzverband ebenso fachkundig berät, betrifft die Ernährung,
wobei allein das Wissen, was man nicht essen sollte zu wenig ist: es geht darum, sich
machbar und genussvoll gesund ernähren zu können. Der Herzverband ist keine
„Verbotseinrichtung“, sondern vielmehr Partner auf dem Weg zu einem gesunden Leben.
Dazu gehört auch das Innenleben des Menschen, die Harmonie der Seele, die Gesundheit der
Psyche. Es ist keineswegs verwunderlich, sondern vielmehr als natürlich anzusehen, wenn
man etwa nach einem schweren Infarkt Ängste aufbaut, zu depressiven Stimmungen neigt, an
sich selbst zweifelt oder glaubt, an Persönlichkeit eingebüßt zu haben. Das ist nicht krank,
kann aber krank machen und ohne Hilfe zu schweren Störungen führen. In Zusammenarbeit
mit Psychotherapeuten bietet hier der Tiroler Herzverband wirkungsvolle psychologische
Unterstützung an.
Mit Univ.-Prof. Dr. Otmar Pachinger hat der Tiroler Herzverband einen ärztlichen Beirat aus der europäischen Spitzenszene der Kardiologie: Ein Garant für die Qualität einer Institution, die aus der Tiroler Gesundheitsszene nicht mehr wegzudenken ist. Aktives Mitglied des Tiroler Herzverbands zu sein – gleich ob als Patient oder Person einer Herz-Kreislauf-Risikogruppe, also salopp gesagt als „noch-nicht-Patient“ – bedeutet, effizient zur Erhaltung bzw. Wiedererlangung der eigenen Gesundheit beizutragen. Dass dieser Wert nicht nur ein persönlicher ist, sondern ganzheitlich zur hohen Lebensqualität in Tirol beiträgt, davon spricht auch die Politik, allen voran Landesrat DI Dr. Tilg und Stadträtin Prof.in Dr.in Moser, zwei Politiker, denen der Tiroler Herzverband viel an Handlungsmöglichkeit verdankt. Tirol ist eben ein Land mit Herz.
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Zuletzt geändert am: 23.02.2011 um 22:45
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